Neue Mieterschutzverordnung für Bayern

 

Im Freistaat Bayern tritt ab 07. August 2019 die neue Mieterschutzverordnung in Kraft. 

 

Der Katalog der Städte und Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt wurde nun auf 162 erweitert. Demnach sind nun mehr Mieter geschützt.

 

Hier finden Sie die wesentlichen Neuerungen:

 

 

 

 

 

 

Mietpreisbremse

 

Wird in Städten und Gemeinden, in denen der Wohnungsmarkt angespannt ist, ein Mietvertrag über Wohnraum neu abgeschlossen, darf die Miete zu Beginn des Mietverhältnisses die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 Prozent übersteigen.

 

Dies gilt auch für die Vermietung möblierter Wohnungen.

 

Diese Regelung wurde nun um fünf Jahre verlängert. Neue Städte und Gemeinden wurde mit aufgenommen.

 

 

Kappungsgrenze

 

Neben der Mietpreisbremse gilt in den 162 Städten und Gemeinden auch eine abgesenkte Kappungsgrenze.

Dies bedeutet: Der Vermieter darf die Miete innerhalb von drei Jahren grundsätzlich nicht um mehr als 15 Prozent (statt bislang 20 Prozent) und nicht über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus erhöhen.

 

 

Umwandlung einer bestehenden Mietwohnung in Wohnungseigentum

 

Außerdem wurde die sog. Kündigungssperrfrist verlängert: Ein Erwerber von bereits vermietetem Wohnraum kann dem Mieter somit nach Umwandlung in Wohnungseigentum erst nach Ablauf von zehn Jahren seit der Veräußerung zum Zwecke des Eigenbedarfs oder der Verwertung kündigen.

 

 

Wir beraten Sie gerne rund um das Thema Miete. Vereinbaren Sie einen Termin.

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